
WENN EIN TRESORHERSTELLER ZUR STIMME EINER GANZEN BRANCHE WIRD
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Vom stillen Familienunternehmen zur sichtbaren Sicherheitsmarke
Tresore gehören zu den Produkten, über die kaum jemand spricht, solange alles funktioniert. Sie stehen in Kellern, Büros, Hotels, Waffenzimmern oder Hinterräumen, erfüllen ihren Zweck und bleiben im besten Fall unsichtbar. Genau deshalb ist die Branche kommunikativ so schwierig: Kaum Emotion, wenig Bewegung, viele technische Details. Von außen wirkt alles statisch.
Das schreit geradezu nach einem Fall für uns!
Denn hinter dem Paderborner Familienunternehmen HARTMANN TRESORE steckt mehr als ein etablierter Anbieter für Sicherheitslösungen. Hier sitzt ein Mittelständler mit über 150 Jahren Geschichte, der in einer extrem trägen Branche Veränderung vorantreibt. Und mit Markus Hartmann ein Geschäftsführer, dessen Name für diese Geschichte kaum besser passen könnte.
Unsere Zusammenarbeit begann im Sommer 2024, als wir zum ersten Mal gemeinsam im Workshop saßen. Ab Oktober begann unsere PR-Journey. Sehr schnell war klar, wo die eigentliche Aufgabe liegt: HARTMANN TRESORE braucht keine lautere Produktkommunikation. Das Unternehmen braucht ein Gesicht → Markus Hartmann

Familienunternehmen trifft auf Bühne
Markus Hartmann ist keiner, den man erst künstlich aufladen muss. Er ist pure Energie. Auf eine sehr eigene, liebevolle, manchmal auch ziemlich verrückte Art. Genau das macht ihn interessant. Und genau das musste raus.
Die Herausforderung am Anfang lag deshalb weniger im Finden von Themen als im Mut, sie groß zu erzählen. Intern war längst nicht jeder sofort überzeugt, dass Markus mutig seine Meinung nach außen treten sollte. Wer jahrelang in einer eher zurückhaltenden Industrie unterwegs war, denkt bei Öffentlichkeit oft zuerst an Kontrolle, Risiko und mögliche Reibung.
Gerade bei HARTMANN TRESORE ging es darum, aus werblicher Sprache herauszukommen und an die echten Stories zu kommen. An Transformation. An Führungsfragen. An den kulturellen Umbau eines Familienunternehmens. An die Frage, wie man in einer Branche vorangeht, die sich über Jahrzehnte in Sicherheit gewiegt hat – im wörtlichen wie im übertragenen Sinn.
Irgendwann haben wir deshalb sehr klar gesagt: Wenn wir hier nur in Fachmedien bleiben, verschenken wir Potenzial. Wir brauchen Markus. Wir müssen größer denken. Er ist dafür gemacht!


Die Geschichte hinter dem Tresor
Gemeinsam haben wir Markus als Stimme für eine ungewöhnliche Transformationsgeschichte aus OWL aufgebaut. Als Geschäftsführer eines traditionsreichen Unternehmens, das sich nicht mit dem Status quo zufrieden gibt. Als jemanden, der Digitalisierung, neue Sicherheitslogik und Veränderung in eine Branche bringt, die dafür lange nicht bekannt war.
Es ging nie darum, Hartmann künstlich moderner wirken zu lassen, als das Unternehmen ist. Es ging darum, sichtbar zu machen, was dort längst passiert. Denn während viele Traditionsunternehmen ihre Veränderung möglichst leise vollziehen, steckt bei Hartmann genug Stoff für eine große Erzählung.
Ein wichtiger Moment in unserer Zusammenarbeit war die Präsentation, in der wir den Weg für Markus als Sicherheitsexperten in Deutschland skizziert haben. Da ging es nicht mehr nur um einzelne Platzierungen. Da ging es plötzlich um Flughöhe. Um die Frage, wie man aus einem Geschäftsführer, der bislang vor allem in der Branche sichtbar war, eine öffentliche Stimme zu Sicherheitsfragen macht. Die Umsetzung läuft bis heute parallel zu internen Umstrukturierungen bei Hartmann. Aber der Kurs war damit gesetzt.

Ein Moment, in dem plötzlich alle zuhören
Ein weiterer Durchbruch brachte ein Thema, das über Fachöffentlichkeit weit hinausging. Nach dem aufsehenerregenden Bankraub in Gelsenkirchen, geplünderten Schließfächern in Bonn und weiteren Sicherheitsfällen kippte die Debatte. Auf einmal stand eine Frage im Raum, die jeder sofort verstanden hat: Wie sicher sind unsere Wertsachen eigentlich wirklich? Und wer kann das glaubwürdig beantworten?
Genau da wurde Markus Hartmann zu dem Gesprächspartner, den wir immer in ihm gesehen hatten.
Mit ZEIT, FAZ, Galileo und dem WDR rückte er in einen neuen öffentlichen Kontext. Plötzlich ging es nicht mehr nur um Tresore als Produkt, sondern um Sicherheitsdenken, Denkfehler, Schutzversprechen und die Lücken in Systemen, auf die sich viele Menschen blind verlassen. Durch sein Wissen und die wachsende öffentliche Sichtbarkeit wurde er auf Bühnen wie dem Pioneers Club und der data:unplugged eingeladen, wo er über Top-Down-Innovation in traditionellen Industrien und Reverse Mentoring sprach. Auch bei Podcasts, wie dem NTV-Podcast So techt Deutschland war er zu Gast und gab Einblicke über die digitale Transformation der Tresorbranche, sowie das tiefe Misstrauen deutscher Kund:innen gegenüber Sicherheitselektronik.
Galileo griff den Gelsenkirchen-Fall in einem großen True-Crime Experiment auf und rekonstruierte den Coup gemeinsam mit Markus Hartmann. Dafür wurde sogar eine massive Tresorwand gebaut, um zu zeigen, wie die Täter tatsächlich vorgegangen sind und wo Sicherheitsbarrieren an ihre Grenzen stoßen.
Wir dachten: That's it! Denn wer zeigt schon vor laufender Kamera, wie eine massive Tresorwand durchbohrt und ein Schließfachsystem geknackt werden kann? Wer erklärt offen, wo Schwachstellen liegen, statt sich hinter Allgemeinplätzen zu verstecken? Markus hat genau das getan. Und dadurch Aufmerksamkeit gewonnen.
Aus dem Geschäftsführer eines traditionsreichen Herstellers wurde Schritt für Schritt ein Experte, der sich etwas traut. Einer, der Verantwortung übernimmt, Dinge einordnet und in einer oft abstrakten Debatte sehr konkret wird.
Wenn Zusammenarbeit tiefer geht
Was diese Partnerschaft für uns besonders macht, zeigt sich nicht nur in den Veröffentlichungen. Es zeigt sich in der Nähe.
Als bei HARTMANN TRESORE interne Umstrukturierungen anstanden, wurde unsere Chiara zu einem internen Workshop eingeladen, um direkt mitzuarbeiten. Zwei volle Tage mittendrin. Keine klassische Agenturrolle, kein Zuschauen von außen, sondern echtes Mitdenken im Prozess. Solche Einladungen kommen nur, wenn Vertrauen da ist.
Genau so arbeiten wir am liebsten. Nah an den Menschen. Nah an dem, was im Unternehmen wirklich passiert.
HARTMANN TRESORE zeigt, wie viel in einem Familienunternehmen stecken kann, wenn es bereit ist, die eigene Geschichte größer zu denken. Die Sicherheitsbranche ist dadurch noch nicht komplett neu erfunden. Aber sie hat jetzt jemanden, der sie öffentlich herausfordert.
Und genau solche Geschichten lieben wir!
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